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Fit in den Seilen hängen

veröffentlicht am 08.02.2018

Schlingentraining ist ein sehr effektives Ganzkörper-Training, bei dem neben Kraft auch die Muskelkoordination und -stabilisation trainiert wird. Zudem stärkt das Schlingentraining die Tiefen-muskulatur effektiv und bietet so eine gute Ergänzung zum klassischen Krafttraining an den Geräten, an denen in der Regel nur einzelne und größere Muskeln angesprochen werden.

Schlingentraining näher erklärt
Der Name weist bereits daraufhin: Man hängt beim Schlingentraining buchstäblich in den Seilen. Die Arme und Beine werden von einem von der Decke hängenden Schlingensystem (auch: Slingtrainer) gehalten. Das permanente Bemühen um Balance erfordert Kraft bis in die tieferen Muskelschichten – das macht den Trainingseffekt aus.
Dabei kommen vor allem die Bauch-, Rücken- und Gesäßmuskeln auf ihre Kosten, außerdem wird die Balance geschult und der Rumpf gestärkt.
Weil das ganze Workout auf dem Prinzip der Instabilität basiert, fordert es gerade Anfänger besonders stark heraus und bringt sie schnell an ihre Grenzen. Mit der Zeit zahlt sich die Mühe aber aus: Das Schlingentraining verbessert vor allem die Kraftausdauer, also die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei lang andauernden Kraftleistungen.

Für wen eignet sich das Schlingentraining?
Prinzipiell eignet sich das Schlingentraining für jeden. Auch in der Physiotherapie kommen Slingtrainer zum Einsatz, meistens im Rahmen eines sanften Workouts. Bei diesem werden geschädigte oder verletzte Körperpartien in die Schlaufen gehängt und so nur von der Schwerkraft und vom eigenen Körpergewicht belastet. Verkümmerte Muskulatur kann dadurch beschwerdefreier wieder aufgebaut werden.
Neben der richtigen Übungsauswahl ist vor allem die korrekte Ausführung der Bewegungen für einen positiven Trainingseffekt entscheidend. Auch die exakte Einstellung der Schlingen sowie der Ein- und Ausstieg sollte in jedem Fall einige Male mit Begleitung durchgeführt werden. Dann steht einem gesunden und erfolgreichen Workout nichts mehr im Wege.

Das müssen Anfänger beim Schlingentraining beachten
Einsteigern empfehlen wir, sich unter der Anleitung eines erfahrenen Trainers an das Schlingentraining zu wagen. Die Instabilität der Slings erfordert schließlich ein gutes Körpergefühl und eine gewisse Grundkraft, die einem anfangs noch fehlt. Ein Trainer kann Trainingsfehlern vorbeugen und Ihnen zu einem kompetenten Start verhelfen. Das verringert auch das Verletzungsrisiko.

Wo wird Schlingentraining eingesetzt?

Physiotherapie
In der Physiotherapie wird schon lange mit Schlingentischen gearbeitet. Die durch vorherige Fehlbelastung geschwächte Muskulatur kann dabei mit gezielten Übungen schonend wieder aufgebaut werden.
Das funktioniert deshalb besonders gut, weil der gesamte Körper durch die Schlingen destabilisiert ist. Die Rumpfmuskulatur muss verstärkt arbeiten, wird gekräftigt und geschult. Und da jede Bewegung ihren Ursprung in der Körpermitte hat, verbessern sich Haltung und Bewegungsabläufe gleich mit.

Fitnesstraining
Auch im Fitnesstraining macht man sich diesen positiven Effekt inzwischen zunutze. Die Schlin-gen sind ein platzsparendes Fitnessgerät, das man mittlerweile in vielen Fitnessstudios finden kann.
Der große Vorteil des Schlingentrainings liegt darin, dass keine isolierten Übungen wie an Kraftmaschinen durchgeführt werden, sondern immer ganze Muskelketten bis in die Tiefenmuskulatur angesprochen werden.
Die Gesamtstabilität der Muskulatur wird erhöht und man wird auch in anderen Sportarten fitter und leistungsfähiger. Die insgesamt sehr schonende Trainingsmethode kann sogar bestehende muskuläre Dysbalancen ausgleichen.

Fazit zum Schlingentraining
Wenn Sie auf eine gesunde Weise etwas für Ihre Körpermitte und Muskulatur tun möchten, bietet Ihnen das Schlingentraining eine interessante und vor allem schonende Alternative zu herkömmli-chen Workouts.
Nach einer kurzen Einführung ist das Training besonders für Sportbegeisterte problemlos umzusetzen und kann durch seine hohe Variabilität sämtlichen Trainingsansprüchen angepasst wer-den.

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